Drucken

INFO - BLOG

INFO - BLOG
Aktuelle Inhalte als RSS-Feed anzeigen

INFO - BLOG

In diesem INFO-BLOG finden Sie alle nötige Information über unsere Arbeit, unsere Erfahrung, Hypnosewirkung, Tipps zur Anwendung und noch vieles mehr! 


Veröffentlicht am von

So funktioniert die Hypnose

Gesamten Beitrag lesen: So funktioniert die Hypnose

Hypnose kann Schmerzen und Angst vertreiben. Voraussetzung ist eine Art Trance. Dabei ist das Gehirn so fokussiert, wie nie im Alltag. Das Ich-Gefühl und eine Region für Entscheidungen werden konzentriert.

Manchmal waren die Beschwerden so stark, dass es sich anfühlte, als würde ihr Kopf platzen. Tagelang setzte sie die Migräne außer Gefecht, erzählt die Klientin. Nur die stärksten Medikamente machten die Phasen halbwegs erträglich. Bis etwas passierte, das sie selbst als kleines Wunder bezeichnet.

Ihr Hypnosetherapeut Dieter Eisfeld habe sie darum gebeten, ihr Leid mit einem Bild zu beschreiben, erinnert sie sich an die Situation. Sie wählte ein graues Dreieck. Anschließend fragt er, welche Farbe und Form sie sich vorstellen müsse, damit der Schmerz weggehe. Gelb und rund, antwortete sie. "Stellen sie sich nun vor, dass dieser Kreis das graue Dreieck wegschiebt." Die Klientin folgte den Anweisungen. Und verließ die Praxis wenig später ohne Migräne. Mittlerweile ist das Erlebnis 25 Jahr her. Bis heute sei sie beschwerdefrei, berichtet die Klientin.

Die Geschichte der inzwischen 60-Jährigen aus Hannover ist ein Extrembeispiel, aber kein Einzelfall. Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen etwa veröffentlichten im Jahr 2014 eine Studie, in der hypnotisierte Brustkrebspatientin über weniger Angst und Schmerzen klagten als jene, bei denen die Methode nicht angewandt wurde. Auch Folgebeschwerden wie Übelkeit oder Erbrechen fielen demnach geringer aus. Die Frauen brauchten weniger Schmerz- und Narkosemittel.

Nicht Halbschlaf - Hypnose erzeugt vollste Konzentration

Die Kunst der Hypnose begleitet die Menschen bereits seit Tausenden Jahren. Die heute in der Medizin genutzte Form der Hypnotherapie prägte der amerikanische Psychiater Milton Erickson allerdings erst in den Fünfziger- und Sechzigerjahren. Ihm zufolge haben Patienten die Kompetenz, ihre körperlichen und psychischen Probleme selbst zu bewältigen. Aufgabe des Therapeuten ist, ihm dabei zu helfen.

Am Anfang der Therapie habe der Therapeut mit einer sehr beruhigenden Stimme auf sie eingeredet, ihr gesagt, dass sie sich entspannen solle und ihre Umgebung nicht mehr wahrnehmen müsse. Dass sie sich nur auf das konzentrieren solle, was er sagt, erinnert sich die Klientin an die Situation. Sie schien immer tiefer in den schwarzen Sessel zu sinken, seine Worte über ihre Krankheit, Farben und Formen liefen in ihrem Kopf ab wie ein Film. Sie verlor das Gefühl für die Zeit.

Was die Klientin beschreibt, ist typisch für eine Trance. Im Gegensatz zum Wachbewusstsein, bei dem die Gehirnaktivität gleichmäßig verteilt sei, werde diese bei der Hypnose in einem zentralen Bereich gesammelt, erklärt Dieter Eisfeld. Die Folge sei vollste Konzentration und nicht wie oft angenommen eine Art Halbschlaf. "Wenn man es metaphorisch beschreibt, sind im Gehirn verschiedene Lämpchen an, die mal hier, mal da leuchten", sagt der Diplom-Psychologe. Während der Trance leuchte nur eine Lampe, die anderen lägen im Dunkeln. "Man ist wie im Tunnel."

Den Schmerz abspalten

Mit diesem Ansatz unterscheidet sich eine Hypnose grundlegend von einer Meditation, die sich eher am Hier und Jetzt orientiert. "Meditation würde sagen: Ich will alles wahrnehmen, aber ich lasse mich vom Schmerz nicht überwältigen", sagt Dieter Eisfeld. "Die Hypnose sagt: Ich will den Schmerz dissoziieren, also abspalten." Und das gelingt nur in der Trance.

Während der Trance sind laut Dieter Eisfeld zwei Regionen des Gehirns heruntergefahren:
    ▪    Der präfrontale Kortex, der normalerweise plant, verknüpft sowie Vernunft und Entscheidungen steuert.
    ▪    Und der Precuneus, der die Ich-Wahrnehmung regelt.
"Wir können unser Alltags-Ich umgehen, das wir sonst anschalten, wenn wir Situationen beurteilen", sagt Dieter Eisfeld. Aussagen wie, "das kann ich nicht", könnten so umgangen werden. Stattdessen verhielten sich die Patienten oft überraschend, da sie auf dieser Ebene ihr bisheriges Wissen neu ordnen könnten. "Sie können dann plötzlich jemandem ganz unbefangen begegnen, vor dem Sie immer Angst hatten", sagt Dieter Eisfeld.

"Niemand weiß, wie das genau funktioniert"

Aus Sicht des Psychologen wird bei der Hypnotherapie das Gehirn neu gebahnt. In diesem Fall sei der Schmerz in die Vorstellung eines Dreiecks übersetzt und auf Distanz gehalten worden. In der Trance werde das Problem dann in eine Farbe verwandelt, die mit Schmerz nicht mehr vereinbar sei, sagt Dieter Eisfeld. "Das machen Menschen in diesem Zustand intuitiv und niemand weiß, wie das genau funktioniert." Diese Heilungsvorstellung wird dann an den Körper weitergegeben und übersetzt.

Untersuchungen zeigen, dass sich unter Hypnose Nerven verändern können. Nach Angaben des Hypnose-Forschers Bongartz reagiert auch das autonome Nervensystem. Das Herz schlage langsamer, Blutdruck, Atemfrequenz und Muskeltonus seien verringert. Der Körper schütte weniger Stresshormone aus. Die Anzahl der roten Blutkörperchen und der Blutplättchen erhöhe sich.

Trotzdem ist Hypnose kein Allheilmittel - schon allein, weil sie nicht bei jedem gleich anschlägt. "Nicht alle Menschen können sich gleichermaßen gut darauf einlassen", schränkt Dieter Eisfeld ein. Wie gut sich ein Mensch hypnotisieren lassen kann, muss Dieter Eisfeld zufolge während der Sitzung herausgefunden werden.

Traumatisierte Menschen besonders trancefähig

Traumatisierte Menschen seien unter Umständen besonders trancefähig. "Im Trauma reagiert der Organismus mit einer Art Notfallreaktion, indem er Wahrnehmungen wie Schmerz oder Affekte wie Angst oder Hilflosigkeit abspaltet. Andernfalls würde es das Opfer emotional nicht verkraften." Es sei eine angeborene Fähigkeit, die der Mensch dann reaktiviere.

Wie es möglich ist, dass ein Hypnotisierter selbst bei einer Operation keinen Schmerz empfinde, ist allerdings auch 25 Jahre nach der ersten Hypnose-Operation noch ungeklärt. "Es gibt ein paar wenige und gute Daten, die zeigen, dass sich im Gegensatz zum Wachbewusstsein bestimmte Regionen im Frontalhirn entkoppeln, die sonst zusammenarbeiten“, laut Dieter Eisfeld. "Wir wissen aber nicht, was sich neu koppelt und was zum Beispiel dazu führt, dass es keinen Schmerz gibt."

Mit seinem Team will Dieter Eisfeld in den kommenden zwei Jahren bisher erhobene Daten auswerten. Egal was dabei rauskommt: Für Patienten und Patientinnen ist Hypnose auch so "wie ein kleines Wunder".

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

Alkoholproblem mit Hypnose behandeln (Interview Harald Frohnwieser von ALK-INFO.COM und Dieter Eisfeld)

Gesamten Beitrag lesen: Alkoholproblem mit Hypnose behandeln (Interview Harald Frohnwieser von ALK-INFO.COM und Dieter Eisfeld)

Alkoholproblem mit Hypnose behandeln (Interview Harald Frohnwieser von ALK-INFO.COM und Dieter Eisfeld):

H.Frohnwieser:  
1.) Ist es prinzipiell möglich, seine Sucht durch Hypnose in den Griff zu bekommen?
 
D.Eisfeld:
Es ist nicht nur prinzipiell, sondern grundsätzlich möglich seine Sucht mittels Hypnotherapie in den Griff zu bekommen. Die einzige Voraussetzung dafür ist und bleibt - eigene feste Entscheidung sich professionell helfen zu lassen. Betonung auf professionell!

2.) Ist dies auch möglich, wenn man nur die CD's in Anspruch nimmt oder braucht man eine oder mehrere Sitzungen bei einem Hypnotiseur?
 
Ich kann nur von unseren Hypnose-CD´s Auskunft geben und bei unseren Hypnose-Anwendungen steht im Vordergrund immer das Motto - wenn die jeweilige Anwendung nicht hilfreich sein sollte, dann darf sie auf gar keinen Fall an der Behandlungsentscheidung des Klienten rütteln oder gar negative Prozesse auslösen. Praxiserfahrung sagt mir, dass speziell unsere Hypnose-CD-Anwendung zur Alkoholsucht-Thema sehr positiv Praxisklienten zur Entscheidungsbildung beeinflusst und zwischen den persönlichen Therapiesitzungen eine sehr große Hilfe darstellt. Ebenso aus Erfahrung kann ich bestätigen - in ca. 30% der Fälle allein die CD und die häusliche Anwendungen die nötige Hilfe war, um auf den Alkoholkonsum ganz zu verzichten.

3.) Wodurch unterscheidet sich eine Behandlung bei einem Hypnotiseur von einer Behandlung, die nur mittels CD erfolgt?
 
Das ist ganz einfach - wenn der/die Klient/in die nötige Behandlungsentscheidung nicht mitbringt / wenn der/die Klient/in sehr skeptisch Hypnose-Behandlung gegenübersteht / wenn der/die Klient/in speziell diese Form der Behandlung wünschen / wenn der/die Klient/in ihren Bekannten, verwandten oder Partnern Zuhause helfen wollen.

4.) Wie lange (Wochen, Monate, Jahre) dauert eine Behandlung?
 
Auf diese Frage wird Ihnen wahrscheinlich kein Therapeut einen Antwort geben können, weil das immer sehr unterschiedlich ist. Bei Praxissitzungen dauert dies von 3 bis 10 Sitzungen, bis der/die Klient/in die Alkoholsucht selbst steuern kann. Bei einer reine CD-Behandlung dauert das erfahrungsgemäß von 1 Monat bis zu 1 Jahr.

5.) Was ist die beste Tageszeit für eine Hypnose: Morgens nach dem Aufstehen, vor dem Einschlafen oder ist das egal?
 
Am besten dafür ist immer die Tageszeit, wo man noch nicht so müde ist, um sofort einzuschlafen. Manche Menschen sind morgens fit und wiederum manche fühlen sich eher abends fit. Wenn es um eine Praxis-Behandlung geht, so bieten wir auch abendliche Praxis-Zeiten nach Bedarf an.

6.) Was kostet eine Sitzung?
 
Das Honorar für ein Therapiegespräch bei Einzelpersonen beträgt: 80,- EUR / Stunde
Bei Paaren: 110,- EUR / Stunde
Bei Gruppen (bis 6 Pers.): 150 EUR / Stunde


7.) Gibt es die Gefahr, dass man vom Hypnotiseur abhängig wird, dass also eine Suchtverlagerung stattfindet?
 
Bei professionellen Kollegen und Kolleginnen besteht diese Gefahr nicht. Professionalität ist auf diesem Gebiet gemeint, dass man eine Arzt- oder Psychologie-Grundstudium hat, 4 jährige Psychotherapieausbildung und eine 3 jährige klinische Hypnotherapie-Ausbildung aufweist. Dafür existiert eine extra dafür eingerichtete Datenbang von qualifizierten Therapeuten, speziell auf dem Gebiet Hypnotherapie, die unter folgendem Link zu finden ist, wo jeder kann nach seinem Wohnort einen gut ausgebildeten Spezialisten finden: http://www.meg-hypnose.de/therapeutensuche.html

8.) Ist es sinnvoll, nur die Abhängigkeit mittels Hypnose zu behandeln, wenn es auch andere psychische Störungen wie Angst, Depression, Schlaflosigkeit etc. vorhanden sind?
 
Die Abhängigkeit oder Suchterkrankung hat meistens viele Gesichter und die o.g. Fachmenschen können wunderbar auch die anderen psychische Störungen mitbehandeln. 

9.) Kann bei einer Alkoholabhängigkeit eine lange andauernde Abstinenz erreicht werden oder nur ein reduziertes Trinken?
 
Es ist sowohl als auch möglich. Viele Klienten wollen eine totale Abstinenz erreichen und das dauerhaft, aber es gibt auch welche, die nur eine Reduzierung erreichen wollen. Ein Therapeut kann nur auf den festen Entscheidungen des Klienten bauen. 

10.) Wie wichtig ist der eigene Willen, mit dem Alkohol Schluss zu machen?
 
Auf diese Frage habe ich hier oben schon mehrmals eingegangen - die eigene Wille des Klienten stellt einen Grundfundament dar und ich persönlich kenne kein einziger Fall, wo ohne eigenen Willen etwas dauerhaftes und stabiles erreicht werden konnte. 

11.) Kann eine Hypnose auch dann funktionieren, wenn man z.B. nur wegen des Partners, der Partnerin oder wegen des Chefs sich hypnotisieren lässt?
 
Nein, das ist ausgeschlossen, was die Suchterkrankung angeht. Höchstens kurzfristig und vorübergehend.

12.) Gibt es Menschen, bei denen eine Hypnose prinzipiell nicht wirkt, die praktisch unhypnotisierbar sind?
 
Ja, das sind aktuell konsumierende süchtige Klienten, stark medikamentierte Klienten und Schizophrenie oder Psychose-Patienten. Selbstverständlich auch alle Patienten mit anderen pathologischen Hirn-Erkrankungen.

13.) Gibt es Menschen, die total anfällig für eine Hypnose sind?
 
Jeder Mensch ist für eine Hypnose geeignet, denn die Hypnose basiert auf unseren Grundbedürfnissen - Schlafen, Sicherheit, Geborgenheit, akzeptiert und verstanden zu werden.

14.) Gibt es einen Unterschied bei der Behandlung zwischen Männern und Frauen?
 
Was eine Behandlung durch Hypnose angeht, so sind die Männer manchmal skeptischer und vorsichtiger als Frauen und brauchen dementsprechend ein wenig mehr Behandlungszeit.

15.) Verändert eine Hypnose die Persönlichkeit, den Charakter?
 
Wenn man mittels Hypnose seine langersehnte Ziele erreicht, dann verändert das schon die Gemütslage und meistens in eine positive Richtung. Die Hypnose alleine verändert die Persönlichkeit nicht.

16.) Kann man mehrere Süchte gleichzeitig behandeln: z.B. Tabak und Alkohol?
 
Mehrere Süchte gleichzeitig zu behandeln geht nur bedingt, man denke an  Gruppenpsychotherapie und Selbsthilfegruppen. Die Voraussetzung hierfür ist ebenfalls die Individualität, sodass jeder Beteiligter mit seinen persönlichen Anliegen und Besonderheiten berücksichtigt wird. Darum sind die meisten solchen Gruppen, auch unseren, auf max. 6 Personen begrenzt und dauern in der Regel viel länger als eine normale Einzelsitzung. Von einmaligen oder wiederholten Massenbehandlungen halte ich nichts.

17.) Gibt es eine Grundvoraussetzung für eine Suchtbehandlung mittels Hypnose, und wenn ja, welche?
 
Diese Frage habe ich bereits in Frage 10 beantwortet.

18.) Wie hoch ist die Erfolgsrate?
 
Wenn eigene Wille und Grundfundament gegeben ist, dann dauert die Behandlung mittels CD Zuhause von 1 Monat bis zu 1 Jahr und bei einzelnen persönlichen Sitzungen von 3 bis 10 Sitzungen.

19.) Ab welchem Alter ist eine Hypnose ratsam bzw. funktioniert eine Suchtbehandlung auch bei Kindern oder Jugendlichen?
 
Ja, die Hypnose-Behandlung funktioniert auch bei Kindern und Jugendlichen auch sehr gut, zum Teil manchmal noch wesentlich besser wie bei den Erwachsenen. Das Erfordert allerdings eine besondere Vorgehensweise und Behandlungstechnik, weil die Kinder und Jugendliche denken, fühlen und funktionieren ein wenig anders als Erwachsene. Es lässt aber sich schwer einschätzen ab welchem Alter die Behandlung mittels Hypnose geht. Es hängt vor allem von der kognitive Entwicklung des Kindes.

20.) Seit wann sind Sie als Hypnotiseur tätig und was war Ihre Ausbildung?
 
Meine Tätigkeit als Hypnotherapeut habe ich im Jahr 2002, direkt nach der Hypnotherapieausbildung bei Milton Erickson Institut in Hamburg angefangen.
 
Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

Der Weg der Freude

Gesamten Beitrag lesen: Der Weg der Freude

Der Weg der Freude

Wir haben Spaß, vergnügen uns, lieben es, unterhalten zu werden – aber trotzdem beschleicht   uns manchmal das Gefühl, es könnte etwas fehlen. Doch was? Vielleicht Freude? Zugegeben, dieser Begriff wirkt seltsam aus der Zeit gefallen. Friedrich Schiller widmete der Freude seine berühmteste Ode: „Freude, schöner Götterfunken …“ Doch das ist mehr als 200 Jahre her. Und jetzt? Es heißt ja, man könne sich vor allem an kleinen Dingen freuen – einem Lächeln, einem Spaziergang am Meer, einer Blume. Freude ist also ihrem Wesen nach einfach. Aber was genau unterscheidet sie vom Spaß? Glaubt man dem Psychoanalytiker Erich Fromm, stellt jede Art von Vergnügen einen Reiz dar, der in einem Höhepunkt gipfelt. Ist der vorüber, folgen Trauer und Enttäuschung, weshalb sich vergnügungsorientierte Menschen schnell die nächste Dosis Spaß wünschen. Freude hingegen beschreibt Fromm als den Zustand, in dem wir uns als Mensch am nächsten sind. Im Gegensatz zum Vergnügen ist Freude also nicht käuflich, dementsprechend sind mit ihr auch keine Geschäfte zu machen. Kein Wunder also, dass sie aus der Mode gekommen ist. Um Freude zu erfahren, braucht es also weder Geld noch irgendwelche technischen Apparate. Aber was denn dann? Fromm meinte, dass wir uns der Freude nähern, wenn wir aktiv sind und nicht passiv, wenn wir aufmerksam sind statt abgelenkt, schöpferisch statt konsumierend; und wenn wir das Lebendige lieben – den Umgang mit Menschen, Tieren oder Pflanzen. Wer jetzt noch immer nicht genau weiß, worum es bei der Freude geht, dem hilft vielleicht dieses Fromm-Zitat weiter: „Glücklich sein heißt Fülle erleben – und nicht Leere, die gefüllt werden muss".

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

Selbstliebe - was ist das eigentlich?

Gesamten Beitrag lesen: Selbstliebe - was ist das eigentlich?

Selbstliebe - was ist das eigentlich?

Als Therapeuten werden wir immer wieder von Klienten gefragt, ob wir nicht eine Hypnose-Anwendung hätten, mit deren Hilfe man mehr Selbstliebe vermitteln kann.


Wenn wir dann nachfragen "Was verstehen Sie denn genau unter Selbstliebe?" kommt man zumeist ein wenig ins Stocken: "Ja... Also... Dass man sich halt nicht mehr so über sich selbst ärgert... Und sich besser annimmt...". Okay. Aber viel klarer ist die Sache damit noch nicht.

"Selbstliebe" hat sich wie "Selbstbewusstsein" mittlerweile zu einem Schlagwort entwickelt, das eigentlich jedem geläufig ist und zu dem auch jeder irgendwie eine Vorstellung hat, das bei genauerer Betrachtung aber doch häufig realtiv schwammig ist und zumeist nur als Variable für "irgendetwas in Richtung besseres Verhältnis zu sich selbst" gebraucht wird.

Mit der Anwendung "Sich selbst lieben lernen" möchten wir deshalb mehrere Dinge gleichzeitig erreichen:

 

Wir möchten eine Vorstellung davon geben, was Selbstliebe ist oder sein könnte (denn es gibt kein Gesetzbuch in dem steht, was genau Selbstliebe zu sein hat).

 

Wir möchten eine Lösungsmöglichkeit in Form einer konkreten Anwendung bieten, die einem Menschen das geben kann, was er benötigt, wenn er "mehr Selbstliebe" braucht.

 

Wir möchten Ihnen ein neues und interessantes Angebot anbieten, das Sie bequem zuhause nutzen können.

 

Wir möchten Ihnen eine neue Option geben, wie Sie die Arbeit mit eigenen Gefühlen beginnen können oder wie Sie vielleicht eine bereits laufende Behandlung / Therapie weiterentwickeln können.

 

Wir möchten aber auch Therapeuten und Behandler durch die Beschäftigung mit der Materie für die Grenzen zwischen mangelnder Selbstliebe und selbstschädigendem Verhalten aufgrund pathologischer Ursachen sensibilisieren, da hinter der Diagnose "zu wenig Selbstliebe" manchmal auch eine psychische Erkrankung stehen kann.

 

Wir hoffen, dass uns dies gelungen ist und freuen uns über Ihr Feedback dazu!


Damit Sie die Trance-Anwendung "Sich selbst lieben lernen" und deren Suggestionstext optimal für Ihre Zwecke verwenden können, haben wir eine Anleitung für Sie, in dem Sie eine ganze Reihe von Anwendungshinweisen finden.

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

Hypnose hilft wirklich erfolgreich beim Abnehmen!

Gesamten Beitrag lesen: Hypnose hilft wirklich erfolgreich beim Abnehmen!

Hypnose hilft erfolgreich beim Abnehmen:

Psychologen der Universität Tübingen haben jetzt den Erfolg von Hypnose zur Gewichtsreduktion auch wissenschaftlich nachgewiesen. Mehrere Studien hatten in jüngster Zeit schon gezeigt, dass Hypnose noch bessere Erfolge erzielen kann als z.B. eine spezielle Verhaltenstherapie. In die Studie wurden 43 stark übergewichtige Frauen aufgenommen, die bereits mehrere erfolglose Diäten hinter sich hatten. 22 wurden ausschliesslich verhaltenstherapeutisch betreut, 21 mit einer Kombination aus Verhaltenstherapie und HypnoseFür die Frauen war eine Gewichtsreduktion enorm wichtig, denn stark Übergewichtige leiden häufiger als Normalgewichtige an Stoffwechsel-, Knochen- und Gelenkerkrankungen, an Fettleber oder Herz-Kreislauf-ProblemenDarüber hinaus haben sie oft Schwierigkeiten bei der Partnersuche, ein vermindertes Selbstwertgefühl und entgegen dem Klischee von den "fröhlichen Dicken"- auch eine geringere Lebenszufriedenheit.
 
Das Ergebnis:
 
In beiden Gruppen wurde fröhlich abgespeckt, Gewicht und Körperfett schmolzen dahin. Bei der Hypnosegruppe lag das Ergebnis deutlich höher als bei der anderen Gruppe, was vor allem daran lag, dass hier auch noch Monate nach Therapie-Ende die Pfunde weiter purzelten. Auch der Körperfettanteil sank bei den hypnotisierten Frauen stärker.
 
Und die Hypnose hat offensichtlich noch weitere positive Effekte:
 
Die Lebenszufriedenheit der Frauen aus der "Hypnosegruppe" war gegenüber den anderen deutlich gestiegen, ebenso die Gesundheitsqualität und das Gefühl der Selbstwirksamkeit.
 
Kein "Jo-Jo-Effekt":
 
Und auch der gefürchtete Jo-Jo-Effekt blieb aus: Neun von zehn Frauen konnten ihr Gewicht auch noch ein halbes Jahr später halten.
 
Die Studienergebnisse der Universität Tübingen findet man im Original hier unter: http://www.meg-tuebingen.de/1-hypnose-hypnoseforschung.htm
 
Inzwischen hat die Forschergruppe übrigens nachgewiesen, dass die Methode auch bei Männern funktioniert. Der Studienleiter hat sich angesichts dieser positiven Ergebnisse dafür ausgesprochen, die Hypnose verstärkt zur Gewichtsreduktion einzusetzen.

 

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

Kann man aus Hypnose nicht mehr aufwachen?:

Gesamten Beitrag lesen: Kann man aus Hypnose nicht mehr aufwachen?:

Kann man aus Hypnose nicht mehr aufwachen?:

Der Mythos das man in Hypnose stecken bleiben kann oder aus einer Hypnose nicht mehr aufwacht – ist nicht mehr als das – ein Mythos. Hypnose wird seit Jahrhunderten angewendet und noch niemals ist ein Hypnotisant nicht mehr erwacht! Wer Ihnen etwas anderes erzählt, versucht Ihnen nur Angst zu machen oder plappert in Sorge um Sie nur einen Blödsinn nach, den er selbst einmal irgendwo gehört hat! Würde Ihr Hypnotiseur während der Sitzung tod umfallen, so würde Ihre Hypnose irgendwann automatisch in Schlaf übergehen und Sie würden spätestens dann selbständig erwachen, wenn Sie ausgeschlafen haben. Was (äusserst selten) passieren kann ist, dass Sie in einen so tiefen Trancezustand gleiten (den sogenannten Esdaile State), dass Sie den suggerierten Anweisungen des Hypnotiseurs nicht mehr Folge leisten und damit ein sogenannter Rapportabriss stattfindet. Diese Situation ist aber weder gefährlich, noch nicht umkehrbar. Hobby-Hypnotiseure ohne gute Ausbildung und Erfahrung können in einer solchen Situation überfordert sein und falsch reagieren, was möglicherweis zu dem Mythos überhaupt erst geführt hat. Aber selbst beim schlechtesten Hypnotiseur, auch wenn er in dem Moment alles falsch macht, was er nur falsch machen kann und die tiefstmögliche Trance besteht – löst sich auch diese wieder auf! Auch sollte eine Notsituation eintreten (Feueralarm oder andere Gefahren), muss der Hypnotiseur nicht erst die Hypnose auflösen um mit Ihnen flüchten zu können. Sie wären sofort und absolut selbständig völlig wach und zur Flucht bereit! Sie würden ebenfalls die Hypnose sofort eigenständig auflösen und “erwachen”, sobald der Hypnotiseur etwas tut oder sagt, das absolut nicht Ihrem Willen oder Ihrer Ethik entspricht. Gerne antworten wir hier auf Ihre Fragen, oder Sie vereinbaren einen unverbindlichen, persönlichen Beratungstermin in unserer Hypnose-Praxis in Hamburg. Als Hypnotherapeuten liegen wir in guter Erreichbarkeit (max. 30 Minuten Fahrtzeit) für Klienten aus den Gebieten in und um Hamburg.

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

Wann ist die Hypnose NICHT ratsam?:

Gesamten Beitrag lesen: Wann ist die Hypnose NICHT ratsam?:

Wann ist die Hypnose NICHT ratsam?:

Absolute Kontraindikation besteht meist bei einer akuten Psychose, psychotischen Zuständen (Manie, Schizophrenie) und bei paranoiden Vorstellungen.

Da eine grundsätzliche Therapiemotivation notwendig ist, können antisoziale Persönlichkeitsstörungen durch Hypnose kaum beeinflusst werden. Relative Kontraindikation liegt meist dann vor, wenn Rapportverlust während der Hypnose droht, wie bei schweren Borderline- und narzisstischen Störungen. Ursächlich ist die veränderte Realitätsorientierung in der hypnotischen Trance, die nur dann genutzt werden kann, wenn der Rapport aufrechterhalten bleibt.

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

Was ist Hypno-Therapie?

Gesamten Beitrag lesen: Was ist Hypno-Therapie?

Was ist Hypno-Therapie?

Hypnotherapie, begrifflich zusammengesetzt aus „Hypnose“ und „Therapie“, ist eine Richtung der Psychotherapie.

In der Regel wird im therapeutischen Kontext zwischen der Hypnose und der eigentlichen therapeutischen Arbeit unterschieden. So kann die Trance durch verschiedene Verfahren eingeleitet werden. Im therapeutischen Teil kann rein hypnotherapeutisch gearbeitet werden, es können aber auch Elemente aus anderen psychotherapeutischen Verfahren einfließen. Charakteristisch, aber nicht notwendig ist der Einsatz von Suggestion und die Einleitung und Nutzung eines veränderten Bewusstseinszustandes. Dieser Bewusstseinszustand wird Trance genannt. Mit Hypnotherapie werden heute Therapieformen zusammengefasst, die das vorhandene Wissen über die Wirkung von Trance und Suggestionen therapeutisch nutzen. Um Heilungs-, Such- und Lernprozesse zu fördern, wird entweder Hypnose im mehr formalen Sinn praktiziert (z. B. die Augen auf einen Punkt richten und auf die Stimme des Hypnotiseurs hören), oder es werden alltägliche Tranceprozesse für die therapeutische Arbeit genutzt, etwa wenn eine Geschichte vorgelesen, gemalt oder gespielt wird. Daneben kann Hypnotherapie auch als Selbsthypnosetraining bzw. Erlernen von Entspannungsübungen gestaltet werden. Der Umfang der Therapie beschränkt sich oft auf wenige Sitzungen. Die Behandlung geschieht auftragsorientiert: Der Therapeut ermittelt mit den Klienten Ziele, die in der weiteren Beratung verfolgt und deren Erreichen am Ende überprüft werden. Voraussetzung für eine gelingende Therapie ist der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung für das Verfolgen der gemeinsam gesetzten Ziele. Dazu ist eine Begegnung „auf gleicher Augenhöhe“, also ein möglichst geringes „Machtgefälle“ zwischen Therapeut und Klient erwünscht.

In Deutschland wurde die Hypnotherapie vom Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie im Jahr 2006 als wissenschaftliche Psychotherapiemethode im Sinne des § 11 Psychotherapeutengesetzes für Erwachsene in bestimmten Anwendungsbereichen anerkannt.

Gesamten Beitrag lesen