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Der Weg der Freude

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Der Weg der Freude

Wir haben Spaß, vergnügen uns, lieben es, unterhalten zu werden – aber trotzdem beschleicht   uns manchmal das Gefühl, es könnte etwas fehlen. Doch was? Vielleicht Freude? Zugegeben, dieser Begriff wirkt seltsam aus der Zeit gefallen. Friedrich Schiller widmete der Freude seine berühmteste Ode: „Freude, schöner Götterfunken …“ Doch das ist mehr als 200 Jahre her. Und jetzt? Es heißt ja, man könne sich vor allem an kleinen Dingen freuen – einem Lächeln, einem Spaziergang am Meer, einer Blume. Freude ist also ihrem Wesen nach einfach. Aber was genau unterscheidet sie vom Spaß? Glaubt man dem Psychoanalytiker Erich Fromm, stellt jede Art von Vergnügen einen Reiz dar, der in einem Höhepunkt gipfelt. Ist der vorüber, folgen Trauer und Enttäuschung, weshalb sich vergnügungsorientierte Menschen schnell die nächste Dosis Spaß wünschen. Freude hingegen beschreibt Fromm als den Zustand, in dem wir uns als Mensch am nächsten sind. Im Gegensatz zum Vergnügen ist Freude also nicht käuflich, dementsprechend sind mit ihr auch keine Geschäfte zu machen. Kein Wunder also, dass sie aus der Mode gekommen ist. Um Freude zu erfahren, braucht es also weder Geld noch irgendwelche technischen Apparate. Aber was denn dann? Fromm meinte, dass wir uns der Freude nähern, wenn wir aktiv sind und nicht passiv, wenn wir aufmerksam sind statt abgelenkt, schöpferisch statt konsumierend; und wenn wir das Lebendige lieben – den Umgang mit Menschen, Tieren oder Pflanzen. Wer jetzt noch immer nicht genau weiß, worum es bei der Freude geht, dem hilft vielleicht dieses Fromm-Zitat weiter: „Glücklich sein heißt Fülle erleben – und nicht Leere, die gefüllt werden muss".

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