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INFO-BLOG


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WAS VERSTEHT MAN UNTER DARMHYPNOSE?

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WAS VERSTEHT MAN UNTER DARMHYPNOSE? 
Die Darmhypnose wird in den nationalen und internationalen Leitlinien zur Therapie des Reizdarmsyndroms (RDS) und bei zahlreichen anderen Darmfunktionsstörungen empfohlen. Sie setzt als einzige ursächliche Therapie direkt an der Darm-Hirn-Achse an, bearbeitet dort fehlerhafte Verknüpfungen und falsche Reiz-Impulse, die zu einer Über- oder Unterfunktion der Darmtätigkeit führen. Im Gegensatz zu anderen Maßnahmen werden mit der Darmhypnose die Ursachen und nicht nur die Beschwerden angegangen. Der ursprüngliche Ansatz wurde in Manchester von Prof. Dr. P. Whorwell zur Behandlung von Darmbeschwerden und anderen Verdauungsbeschwerden entwickelt und in zahlreichen klinischen Studien getestet. Unabhängig von der Verbesserung der Darmbeschwerden bringt die Darmhypnose den Patienten grundsätzlich eine spürbare und nachhaltige mentale Entlastung.


WIE GENAU WIRD EINE DARMHYPNOSE DURCHGEFÜHRT?
Es gibt zwei Optionen zur Durchführung der Darmhypnose. Man kann die Darmhypnose mit Hilfe eines persönlichen Therapeuten durchführen, den man drei Mal pro Woche aufsucht. In Deutschland ist dies jedoch, anders als in England, wo es Hypnosezentren gibt, nicht etabliert. Das psychotherapeutische Angebot in Deutschland ist recht schwach ausgeprägt und nur wenige Therapeuten wurden gezielt für Hypnotherapien ausgebildet. Eine Alternative bieten dieses Audioprogramm zur Selbstbehandlung, das man zu Hause in aller Ruhe anwenden kann.


IST EINE SELBSTDURCHFÜHRENDE DARMHYPNOSE GENAUSO WIRKSAM, WIE EINE DARMHYPNOSE, DIE DURCH EINEN THERAPEUTEN DURCHGEFÜHRT WIRD?
In klinischen Studien hat man das getestet und gesehen, dass sowohl die therapeutengestützte als auch die Audio-Darmhypnose zu mehr oder weniger den gleichen Ergebnissen führt.


WIE FUNKTIONIERT EINE AUDIO-DARMHYPNOSE KONKRET?
Für den Patienten ist das relativ einfach, denn die Darmhypnose ist eine Art „fortgeschrittenes autogenes Training“, ein Training, das sich direkt auf den Darm bezieht. Dafür muss der Patient eine ruhige und ungestörte Position einnehmen und die jeweilige Sitzung anhören. Das Programm beinhaltet insgesamt 7 unterschiedliche Hypnose-Sitzungen, für jeden Wochentag eine, die nach und nach angehört werden. Somit ist das Programm nicht nur abwechslungsreich, sondern deckt auch viele verschiedene Funktionsbereiche des ganzen Verdauungstraktes ab. Bei der Darmhypnose werden zahlreiche unbewusste Suggestionen und Imaginationen verwendet, die die Tätigkeit des Darmes normalisieren. Auch an der Tiefenentspannung wird bei der Darmhypnose gearbeitet, denn das zentrale Nervensystem spielt dabei, wie der Name schon sagt, eine zentrale Rolle.


DAS ZIEL DER DARMHYPNOSE IST ALSO DEN DARM ZU ENTSPANNEN?
Man weiß heutzutage sehr gut, dass die Darm-Hirn-Achse bei verschiedenen Darmfunktionsstörungen eine zentrale Stellung einnimmt und dass es Teil der Problematik ist, wenn an dieser Stelle ein Durcheinander entsteht. Ist die Darm-Hirn-Achse in Alarmstellung, verursacht sie permanente Beschwerden. Mit Darmhypnose spricht man dieses „Fehlverhalten“ an und versucht es zu korrigieren bzw. positiv zu beeinflussen.


IST DIE HYPNOSE VERGLEICHBAR MIT DEM EFFEKT VON DARM-MEDIKAMENTEN?
Nein, denn glattmuskuläre Darm-Relaxantien wirken indem sie ausschließlich den Darmmuskel an der Kontraktion hindern. Das bedeutet, dass die Darm-Relaxantien nehmen dem Darm die Möglichkeit sich zu verkrampfen. Im Grunde wird durch Relaxantien eine Art „Lähmung“ am Darm selbst erzeugt. Eine ursächliche Entspannung des Darmnervensystems erfolgt durch Relaxantien allerdings nicht und deshalb ist die Wirkung nach ca. drei Stunden auch wieder vorbei.


WIE LANGE DAUERT EINE DARMHYPNOSE UND WIE OFT SOLLTE MAN SIE DURCHFÜHREN?
Eine Darmhypnose-Sitzung dauert ca. 30 Minuten und sollte am Anfang regelmäßig, mindestens einmal am Tag durchgeführt werden. Dabei ist es sehr wohl möglich die Sitzungen an die individuelle Situation anzupassen, also am Vormittag oder abends, je nach Bedarf. Die Voraussetzung für ein gutes Gelingen sind: eine ruhige und ungestörte Umgebung für mindestens 30 Minuten und selbstverständlich eigene Motivation. Viele Patienten schlafen während einer Darmhypnose ein und fragen sich, ob das denn in Ordnung sei? Tatsächlich ist dies sogar erwünscht, denn das bedeutet nur eins - Sie haben sich wirklich entspannt!


WIE LANGE HÄLT DIE WIRKUNG DER DARMHYPNOSE AN? 
Jede Krankheit braucht Zeit um zu entstehen. So ist es auch bei Wiedergenesung. Man braucht Zeit um die Darmfunktion wieder zu normalisieren und dauerhaft zu stabilisieren. Manche Menschen erreichen bereits nach wenigen Anwendungen den gewünschten Effekt und wiederum andere brauchen ein wenig mehr Zeit. Fest steht - je intensiver man sich damit beschäftigt und sich auf die Hypnose einlässt, desto schneller und anhaltender sind auch die Erfolge. Wenn sich die Patienten auf diese Art der Therapie einlassen und sich bewusst dafür die Zeit nehmen, sind die Therapieerfolge sehr, sehr hoch.

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So funktioniert die Hypnose

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Hypnose kann Schmerzen und Angst vertreiben. Voraussetzung ist eine Art Trance. Dabei ist das Gehirn so fokussiert, wie nie im Alltag. Das Ich-Gefühl und eine Region für Entscheidungen werden konzentriert.

Manchmal waren die Beschwerden so stark, dass es sich anfühlte, als würde ihr Kopf platzen. Tagelang setzte sie die Migräne außer Gefecht, erzählt die Klientin. Nur die stärksten Medikamente machten die Phasen halbwegs erträglich. Bis etwas passierte, das sie selbst als kleines Wunder bezeichnet.

Ihr Hypnosetherapeut Dieter Eisfeld habe sie darum gebeten, ihr Leid mit einem Bild zu beschreiben, erinnert sie sich an die Situation. Sie wählte ein graues Dreieck. Anschließend fragt er, welche Farbe und Form sie sich vorstellen müsse, damit der Schmerz weggehe. Gelb und rund, antwortete sie. "Stellen sie sich nun vor, dass dieser Kreis das graue Dreieck wegschiebt." Die Klientin folgte den Anweisungen. Und verließ die Praxis wenig später ohne Migräne. Mittlerweile ist das Erlebnis 25 Jahr her. Bis heute sei sie beschwerdefrei, berichtet die Klientin.

Die Geschichte der inzwischen 60-Jährigen aus Hannover ist ein Extrembeispiel, aber kein Einzelfall. Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen etwa veröffentlichten im Jahr 2014 eine Studie, in der hypnotisierte Brustkrebspatientin über weniger Angst und Schmerzen klagten als jene, bei denen die Methode nicht angewandt wurde. Auch Folgebeschwerden wie Übelkeit oder Erbrechen fielen demnach geringer aus. Die Frauen brauchten weniger Schmerz- und Narkosemittel.

Nicht Halbschlaf - Hypnose erzeugt vollste Konzentration

Die Kunst der Hypnose begleitet die Menschen bereits seit Tausenden Jahren. Die heute in der Medizin genutzte Form der Hypnotherapie prägte der amerikanische Psychiater Milton Erickson allerdings erst in den Fünfziger- und Sechzigerjahren. Ihm zufolge haben Patienten die Kompetenz, ihre körperlichen und psychischen Probleme selbst zu bewältigen. Aufgabe des Therapeuten ist, ihm dabei zu helfen.

Am Anfang der Therapie habe der Therapeut mit einer sehr beruhigenden Stimme auf sie eingeredet, ihr gesagt, dass sie sich entspannen solle und ihre Umgebung nicht mehr wahrnehmen müsse. Dass sie sich nur auf das konzentrieren solle, was er sagt, erinnert sich die Klientin an die Situation. Sie schien immer tiefer in den schwarzen Sessel zu sinken, seine Worte über ihre Krankheit, Farben und Formen liefen in ihrem Kopf ab wie ein Film. Sie verlor das Gefühl für die Zeit.

Was die Klientin beschreibt, ist typisch für eine Trance. Im Gegensatz zum Wachbewusstsein, bei dem die Gehirnaktivität gleichmäßig verteilt sei, werde diese bei der Hypnose in einem zentralen Bereich gesammelt, erklärt Dieter Eisfeld. Die Folge sei vollste Konzentration und nicht wie oft angenommen eine Art Halbschlaf. "Wenn man es metaphorisch beschreibt, sind im Gehirn verschiedene Lämpchen an, die mal hier, mal da leuchten", sagt der Diplom-Psychologe. Während der Trance leuchte nur eine Lampe, die anderen lägen im Dunkeln. "Man ist wie im Tunnel."

Den Schmerz abspalten

Mit diesem Ansatz unterscheidet sich eine Hypnose grundlegend von einer Meditation, die sich eher am Hier und Jetzt orientiert. "Meditation würde sagen: Ich will alles wahrnehmen, aber ich lasse mich vom Schmerz nicht überwältigen", sagt Dieter Eisfeld. "Die Hypnose sagt: Ich will den Schmerz dissoziieren, also abspalten." Und das gelingt nur in der Trance.

Während der Trance sind laut Dieter Eisfeld zwei Regionen des Gehirns heruntergefahren:
    ▪    Der präfrontale Kortex, der normalerweise plant, verknüpft sowie Vernunft und Entscheidungen steuert.
    ▪    Und der Precuneus, der die Ich-Wahrnehmung regelt.
"Wir können unser Alltags-Ich umgehen, das wir sonst anschalten, wenn wir Situationen beurteilen", sagt Dieter Eisfeld. Aussagen wie, "das kann ich nicht", könnten so umgangen werden. Stattdessen verhielten sich die Patienten oft überraschend, da sie auf dieser Ebene ihr bisheriges Wissen neu ordnen könnten. "Sie können dann plötzlich jemandem ganz unbefangen begegnen, vor dem Sie immer Angst hatten", sagt Dieter Eisfeld.

"Niemand weiß, wie das genau funktioniert"

Aus Sicht des Psychologen wird bei der Hypnotherapie das Gehirn neu gebahnt. In diesem Fall sei der Schmerz in die Vorstellung eines Dreiecks übersetzt und auf Distanz gehalten worden. In der Trance werde das Problem dann in eine Farbe verwandelt, die mit Schmerz nicht mehr vereinbar sei, sagt Dieter Eisfeld. "Das machen Menschen in diesem Zustand intuitiv und niemand weiß, wie das genau funktioniert." Diese Heilungsvorstellung wird dann an den Körper weitergegeben und übersetzt.

Untersuchungen zeigen, dass sich unter Hypnose Nerven verändern können. Nach Angaben des Hypnose-Forschers Bongartz reagiert auch das autonome Nervensystem. Das Herz schlage langsamer, Blutdruck, Atemfrequenz und Muskeltonus seien verringert. Der Körper schütte weniger Stresshormone aus. Die Anzahl der roten Blutkörperchen und der Blutplättchen erhöhe sich.

Trotzdem ist Hypnose kein Allheilmittel - schon allein, weil sie nicht bei jedem gleich anschlägt. "Nicht alle Menschen können sich gleichermaßen gut darauf einlassen", schränkt Dieter Eisfeld ein. Wie gut sich ein Mensch hypnotisieren lassen kann, muss Dieter Eisfeld zufolge während der Sitzung herausgefunden werden.

Traumatisierte Menschen besonders trancefähig

Traumatisierte Menschen seien unter Umständen besonders trancefähig. "Im Trauma reagiert der Organismus mit einer Art Notfallreaktion, indem er Wahrnehmungen wie Schmerz oder Affekte wie Angst oder Hilflosigkeit abspaltet. Andernfalls würde es das Opfer emotional nicht verkraften." Es sei eine angeborene Fähigkeit, die der Mensch dann reaktiviere.

Wie es möglich ist, dass ein Hypnotisierter selbst bei einer Operation keinen Schmerz empfinde, ist allerdings auch 25 Jahre nach der ersten Hypnose-Operation noch ungeklärt. "Es gibt ein paar wenige und gute Daten, die zeigen, dass sich im Gegensatz zum Wachbewusstsein bestimmte Regionen im Frontalhirn entkoppeln, die sonst zusammenarbeiten“, laut Dieter Eisfeld. "Wir wissen aber nicht, was sich neu koppelt und was zum Beispiel dazu führt, dass es keinen Schmerz gibt."

Mit seinem Team will Dieter Eisfeld in den kommenden zwei Jahren bisher erhobene Daten auswerten. Egal was dabei rauskommt: Für Patienten und Patientinnen ist Hypnose auch so "wie ein kleines Wunder".

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Hypnose hilft wirklich erfolgreich beim Abnehmen!

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Hypnose hilft erfolgreich beim Abnehmen:

Psychologen der Universität Tübingen haben jetzt den Erfolg von Hypnose zur Gewichtsreduktion auch wissenschaftlich nachgewiesen. Mehrere Studien hatten in jüngster Zeit schon gezeigt, dass Hypnose noch bessere Erfolge erzielen kann als z.B. eine spezielle Verhaltenstherapie. In die Studie wurden 43 stark übergewichtige Frauen aufgenommen, die bereits mehrere erfolglose Diäten hinter sich hatten. 22 wurden ausschliesslich verhaltenstherapeutisch betreut, 21 mit einer Kombination aus Verhaltenstherapie und HypnoseFür die Frauen war eine Gewichtsreduktion enorm wichtig, denn stark Übergewichtige leiden häufiger als Normalgewichtige an Stoffwechsel-, Knochen- und Gelenkerkrankungen, an Fettleber oder Herz-Kreislauf-ProblemenDarüber hinaus haben sie oft Schwierigkeiten bei der Partnersuche, ein vermindertes Selbstwertgefühl und entgegen dem Klischee von den "fröhlichen Dicken"- auch eine geringere Lebenszufriedenheit.
 
Das Ergebnis:
 
In beiden Gruppen wurde fröhlich abgespeckt, Gewicht und Körperfett schmolzen dahin. Bei der Hypnosegruppe lag das Ergebnis deutlich höher als bei der anderen Gruppe, was vor allem daran lag, dass hier auch noch Monate nach Therapie-Ende die Pfunde weiter purzelten. Auch der Körperfettanteil sank bei den hypnotisierten Frauen stärker.
 
Und die Hypnose hat offensichtlich noch weitere positive Effekte:
 
Die Lebenszufriedenheit der Frauen aus der "Hypnosegruppe" war gegenüber den anderen deutlich gestiegen, ebenso die Gesundheitsqualität und das Gefühl der Selbstwirksamkeit.
 
Kein "Jo-Jo-Effekt":
 
Und auch der gefürchtete Jo-Jo-Effekt blieb aus: Neun von zehn Frauen konnten ihr Gewicht auch noch ein halbes Jahr später halten.
 
Die Studienergebnisse der Universität Tübingen findet man im Original hier unter: http://www.meg-tuebingen.de/1-hypnose-hypnoseforschung.htm
 
Inzwischen hat die Forschergruppe übrigens nachgewiesen, dass die Methode auch bei Männern funktioniert. Der Studienleiter hat sich angesichts dieser positiven Ergebnisse dafür ausgesprochen, die Hypnose verstärkt zur Gewichtsreduktion einzusetzen.

 

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Was ist Hypno-Therapie?

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Was ist Hypno-Therapie?

Hypnotherapie, begrifflich zusammengesetzt aus „Hypnose“ und „Therapie“, ist eine Richtung der Psychotherapie.

In der Regel wird im therapeutischen Kontext zwischen der Hypnose und der eigentlichen therapeutischen Arbeit unterschieden. So kann die Trance durch verschiedene Verfahren eingeleitet werden. Im therapeutischen Teil kann rein hypnotherapeutisch gearbeitet werden, es können aber auch Elemente aus anderen psychotherapeutischen Verfahren einfließen. Charakteristisch, aber nicht notwendig ist der Einsatz von Suggestion und die Einleitung und Nutzung eines veränderten Bewusstseinszustandes. Dieser Bewusstseinszustand wird Trance genannt. Mit Hypnotherapie werden heute Therapieformen zusammengefasst, die das vorhandene Wissen über die Wirkung von Trance und Suggestionen therapeutisch nutzen. Um Heilungs-, Such- und Lernprozesse zu fördern, wird entweder Hypnose im mehr formalen Sinn praktiziert (z. B. die Augen auf einen Punkt richten und auf die Stimme des Hypnotiseurs hören), oder es werden alltägliche Tranceprozesse für die therapeutische Arbeit genutzt, etwa wenn eine Geschichte vorgelesen, gemalt oder gespielt wird. Daneben kann Hypnotherapie auch als Selbsthypnosetraining bzw. Erlernen von Entspannungsübungen gestaltet werden. Der Umfang der Therapie beschränkt sich oft auf wenige Sitzungen. Die Behandlung geschieht auftragsorientiert: Der Therapeut ermittelt mit den Klienten Ziele, die in der weiteren Beratung verfolgt und deren Erreichen am Ende überprüft werden. Voraussetzung für eine gelingende Therapie ist der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung für das Verfolgen der gemeinsam gesetzten Ziele. Dazu ist eine Begegnung „auf gleicher Augenhöhe“, also ein möglichst geringes „Machtgefälle“ zwischen Therapeut und Klient erwünscht.

In Deutschland wurde die Hypnotherapie vom Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie im Jahr 2006 als wissenschaftliche Psychotherapiemethode im Sinne des § 11 Psychotherapeutengesetzes für Erwachsene in bestimmten Anwendungsbereichen anerkannt.

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